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Locken haben mein Leben geprägt. Mehr Zeit, als mir lieb war. Mehr Kämpfe, als nötig. Mehr Fragen als Antworten – zumindest am Anfang.
Jahrelang versuchte ich, meine Locken loszuwerden. Nicht, weil ich sie nicht mochte. Sondern weil die Welt mir schon früh sehr deutlich machte, dass sie ein Problem waren. Zu wild. Zu groß. Zu unordentlich.
Im beruflichen Umfeld wurde ich weniger ernst genommen. Im sozialen Umfeld wurde ich exotisiert. Haare, die einfach so wachsen, wie sie wachsen – natürlich, ungebändigt, ihr eigenes Ding – passten nicht in eine Welt, die gerade Linien bevorzugt. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Also glättete ich. Färbte. Versuchte alles, um dazuzugehören. Bis keine Locke mehr übrig war.
Irgendwann hörte ich auf zu kämpfen. Und begann zu verstehen.
Was ist eine Locke überhaupt? Wie ist sie aufgebaut? Was braucht sie wirklich – und was bietet der Markt derzeit?
Der Markt ist immer noch nicht auf die Bedürfnisse gesunder Locken ausgerichtet.
Ich wollte aus diesem Kreislauf ausbrechen.
Da entdeckte ich Shikakai. Acacia Concinna. Eine Pflanze aus Indien, die seit Jahrhunderten für Haare verwendet wird – nicht, weil ein Labor sie entdeckt hat, sondern weil Generationen von Frauen wussten, dass sie wirkt. Sie reinigt, ohne auszutrocknen. Sie stärkt, ohne zu beschweren. Sie gibt Locken, was sie brauchen, um ihr schönstes Selbst zu zeigen – definiert, lebendig, leuchtend.
Ich nahm sie in meine eigene Formel auf. Zusammen mit Süßmandelöl und Haferprotein. Getestet, angepasst, verfeinert.
Das Ergebnis ist OOD.
Und noch etwas habe ich auf dieser Reise gelernt. Gut gepflegte Locken verändern, wie die Welt dich sieht. Nicht, weil du dich angepasst hast – sondern weil du bewiesen hast, dass du weißt, wer du bist. Das ist der Unterschied zwischen Locken, die sich entschuldigen, und Locken, die Blicke auf sich ziehen.
OOD ist für die zweite Art.
– Denise 🖤